Über 3D Realms

Die Inhalte passen nicht zusammen!  3D Druck auf der einen und virtuelle Realität auf der anderen Seite, das klingt nicht nach einem sehr ausgewogenen, redaktionellen Konzept. Ich weiß selbst, wie so etwas auf professionelle Seiten wirken muss, schließlich habe ich viele Jahre Konzepte für Magazine und Webseiten entworfen. Wäre jemand mit der Idee zu 3D Realms zu mir gekommen, so hätte ich ihn wahrscheinlich hochkant vor die Tür gesetzt. Die Seite gibt es trotzdem. Und zwar in erster Linie von mir. Wieso habe ich meine Meinung geändert? Hab ich nicht, aber erfreulicherweise war die Welt so nett, sich unter mir einfach weiter zu bewegen.

Beide Themen haben viele Gemeinsamkeiten und sie haben ungefähr genauso viel miteinander zu tun, wie seinerzeit das Thema Internet und das Thema Handy. Heute sind beide Themen in der Always-On-Gesellschaft fast als Tateinheit zu sehen. Vielleicht wird das auch irgendwann mit den Themen von 3D Realms geschehen, vielleicht auch nicht. Sie haben aber trotzdem jetzt schon viel gemeinsam:

  • sie werden unsere Gesellschaft nachhaltig verändern
  • sie sind in den klassischen Medien unter- bzw. falsch repräsentiert
  • sie sind jetzt Randthemen, mit einem gewissen Nerd-Faktor
  • sie basieren auf gleichen Ideen vom dreidimensionalen Raum
  • sie haben ähnliche Software-Modelle zugrunde liegend
  • sie sind beide stark erklärungsbedürftig
  • sie erfordern ein verändertes Denken

Die Liste ließe sich ohne weiteres noch fortsetzen, aber ich denke, es ist schon klar, worauf 3D Realms hinaus möchte. Wir möchten die Themen 3D Druck und virtuelle Realität in den Mittelpunkt stellen und alles andere flankierend betrachten. Der PC? Ein Mittel zum Zweck um ein Head Mounted Display zu betreiben, bzw. ein Modell für den Drucker zu bearbeiten. Eingabegeräte? Dazu gedacht, die Arbeit mit dem 3D-Modeller zu vereinfachen oder die Immersion in der VR zu steigern.

Wir möchten auch mithelfen, die Gesellschaft auf diese neuen Themen vorzubereiten und das Thema aus der Nerd- und Geek-Ecke (… beide Bezeichnungen trage ich mit einem gewissen Stolz) in das Wohnzimmer des armen, vielzitierten Lieschen Müllers zu stellen. Wir stehen hier am Anfang und sind weder rechtlich noch sozial auf die Auswirkungen dieser Technik eingestellt. So wie wir heute von Digital Natives und Digital Immigrants in Bezug auf das Internet und dessen technologischen Wandel sprechen, so wird es eine neue Generation geben, den 3D oder Virtual Natives, also Menschen die so selbstverständlich mit dreidimensionalen Räumen und Gedanken umgehen, dass es Übersetzer, also Virtual Immigrants, geben muss, damit die restliche Gesellschaft hier nicht zu Outsidern gerät. Virtual Natives werden völlig selbstverständlich Objekte online bestellen und zuhause ausdrucken, ihre eigene Kreativität ohne Bastel-Image ausleben können, sie werden den virtuellen Raum durchstreifen und ihre Lieblingsobjekte mit in die reale Welt bringen.

Vielleicht liege ich auch mit dieser Einschätzung falsch, aber alleine die Vielzahl an möglichen Wegen in diese Zukunft, rechtfertigt eine Seite wie 3D Realms, die vielleicht als Wegweise, als Einstiegspunkt aber zumindest als Chronist auftritt, wenn wir uns als Gesellschaft aufmachen die Welt zu verändern.

In diesem Sinne, willkommen auf 3D Realms, Home of the virtual natives.

Christian Stephan

 


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