Ein Head Mounted Display für die Masse: Oculus Rift.

Head Mounted Display für die breite Masse

Noch vor anderthalb Monaten berichteten wir über John Carmacks Virtual Reality Präsentation von Doom 3. Heute ging nun das Projekt Oculus Rift auf Kickstarter online. Das Projekt hat zum Ziel ein VR-Headset für Endkunden, speziell Spieler für einen Bruchteil der sonst üblichen Kosten zu realisieren. Wie ernst es Palmer Luckey, Firmengründer und Chef von OculusVR, so der Name der neuen Firme, meint, zeigt sich an den Preisen für die Oculus Rift.

Ein Virtual Reality Headset lässt sich nicht über Nacht implementieren. Auch die Spiele-Industrie muss ein HMD für Spiele unterstützen. Damit das große Ziel erreicht werden kann, hat Luckey die Entwicklung in zwei Phasen unterteilt. In der ersten Phase, die mit dem heutigen Kickstarter-Projekt beginnt, soll ein HMD für Entwickler produziert werden. Dieses Development Kit soll dann einerseits den Weg softwareseitig ebnen und andererseits breite Erfahrungen mit der Hardware vermitteln. Später soll dann eine Kundenversion folgen. Interessanterweise muss man für die Bestellung über das Kickstarter-Projekt keinen Nachweis als Entwickler führen. Insofern können wir davon ausgehen, dass zahlreiche Devkits auch in privaten Haushalten landen werden.

Technisch ist das Devkit schon einmal ansprechend:

  • Head tracking: 6 degrees of freedom (DOF) ultra low latency
  • Field of view: 110 degrees diagonal / 90 degrees horizontal
  • Auflösung: 1280×800 (640×800 je Auge)
  • Anschlüsse: DVI/HDMI and USB
  • Plattformen: PC und mobile (?)
  • Gewicht: 220 Gramm

Die Rift kommt mit einem Software Develompent Kit, der die Integration in eigene Projekte erleichtern soll.

Prominente Unterstützung für sein Projekt hat Luckey schon jetzt: John Carmack von id, Cliff Bleszinski von Epic, Michael Abrash und Gabe Newell von Valve und David Helgason von Unity loben das Projekt. Damit wäre zumindest schon einmal auch breite Unterstützung gegeben, den zufällig repräsentieren die fünf Herren auch gleich vier der weitverbreitetsten Game-Engines.

Die Kickstarter-Stufen sind preislich schon einmal hochsportlich. So gibt es für 275 Dollar schon einmal den Rift-Bausatz inklusive John Carmacks Doom 3 BFG (mit VR-Unterstützung). Wer sich die Montage nicht zutraut, kann für 300 Dollar eine fertig montierte Rift bekommen. Dazu gibt es zahlreiche Zwischenstufen mit T-Shirts, Postern, signierten Modellen, sogar Sparpakete wenn man gleich zwei Rifts bestellt. Wer gar 5000 Dollar investiert wird sogar zu Oculus eingeladen. Insgesamt möchte Luckey unberücksichtigt der Shi-shi-Gimmicks über 800 Devkits verkaufen. 250.000 Dollar braucht er, um VR in die nächste Ebene zu hieven. Wir finden das schon einmal gut und backen das Projekt in der Hoffnung, dass noch 799 andere mithelfen.

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  1. Pingback: Oculus Rift erfolgreich finanziert | 3D Realms

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