Google, Havok: Oculus holt weitere Star-Entwickler
Adrian Wong, Miterfinder der Google-Glass-Hardware, arbeitet jetzt für OculusVR.

Google, Havok: Oculus holt weitere Star-Entwickler

Und schon wieder gibt es prominente Zuwächse bei OculusVR. Dieses mal konnte das Team um Irbibe und Luckey sogar beim Wettbewerber Google abwerben. Adrian Wong war bislang leitender Elektro-Ingenieur bei der Entwicklung der Google Glass. Nach eigenem Update auf seiner Linkedin-Profilseite nimmt er ab jetzt bei Oculus eine Position als Ingenieur ein um dort nach eigenem Bekunden das Metaversum zu schaffen. Seinen alten Job bei Google bezeichnet er selbst immer als bezahlter Tagträumer, was auf seine Grundeinstellung alles bekannte in Frage zu stellen und sich Neuem zu stellen hindeutet.

Besonders spannend dürfte für die Oculus Rift natürlich auch werden, dass Adrian Wong selbst eine Reihe von Patenten hält, die sich naturgemäß auf Augmented-Reality- und Bildschirm-Technik beziehen. So ist er Inhaber eines Patents zur Steuerung von Near-Eye-Displays mit den Augen, oder einem Patent für tragbare Computer mit überlagernder Bedienung. Insbesondere die Durchsichts-Patente könnten OculusVR hier helfen, um mit der Einbeziehung von Fremdräumen an Produktideen wie der Sulons oder True Player Gears anzuknüpfen.

Vor seiner Zeit bei Google arbeitete Wong an geheimen Projekten der nationalen Sicherheit der USA am Sandio National Laboratory. Dort arbeitete er in den Bereichen Engineering, Reverse Engineering und Embedded Systems für die physische Sicherung von Anlagen hohen Sicherheitsinteresses, wie zum Beispiel dem Nuklearwaffen-Arsenal.

Etwas friedlicher der Hintergrund von Ross O’Dwyer, den OculusVR von Havok gewinnen konnte. Bei der Intel-Tochter arbeitete der aus Irland stammende O’Dwyer zuerst als Entwickler für Unterstützungs-Werkzeuge. Später unterstützte der Ingenieur bei diversen Havok-Projekten. Die letzten sechs Jahre war O’Dwyer Leiter des weltweiten Supports. Im Kontext von Havok handelt es sich dabei um die Unterstützung und das Management von Entwicklern und Resourcen bei zahlreichen parallelen Projekten in einer Matrix-Organisation. Diese Expertise wird O’Dwyer wohl jetzt auch bei seinem neuen Job bei OculusVR helfen. Ab diesen Monat leitet er die Entwicklung als Director Engineering.

Auch einen alten Bekannten durfte John Carmack willkommen heißen. Der ehemalige Art Director von id-Soft, Kenneth Scott, heuerte nach einem Zwischenspiel bei Microsoft/Bungie jetzt ebenfalls mit gleicher Rolle bei OculusVR an. Scotts letztes Projekt als Art Director waren die unglaublichen Visuals beim Action-Kracher Halo 4. Mit seiner Rolle wird auch klar, dass OculusVR auch an Themen arbeitet, die eben nicht wirklich noch viel mit Hardware-Entwicklung zu tun haben. Wenn man auf der Suche nach jemandem war, der ein Face Life entwickeln könnte, dann ist Kenneth Scott definitiv einer der möglichen Kandidaten.

Den Reigen komplett macht Aaron Nicholls, der bereits seit einem Monat bei OculusVR arbeitet. Dort soll er als VR-Wissenschaftler mit seinem langjährigen Kollegen Michael Abrash an einem VR-Forschungszentrum von OculusVR in der Nähe von Seattle den Weg für neue VR-Anwendungen bereiten. Nicholls verbrachte die letzten vier Jahre bei Valve in deren VR-Abteilung. Davor arbeitete er in unterschiedlichen Rollen bei Microsoft. Er gilt als Wegbegleiter von Michael Abrash und es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Abgang Abrashs Nachwehen bei Valve erzeugen würde.

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