E3: Cmoar VR-HMD bereit für Kickstarter
Der Cmoar Viewer wurde das erste mal auf der E3 präsentiert.

E3: Cmoar VR-HMD bereit für Kickstarter

Das aus Polen stammende VR Projekt Cmoar Viewer stellte auf der E3 den aktuellen Stand seiner Entwicklung vor. Bei Cmoar handelt es sich um ein HMD, das wie einige andere Projekte auf bei den Kunden vorhandene Smartphones zurückgreift. Zum Lieferumfang des HMDs selbst gehört eine 2D-Optik und eine 3D-Optik für die Film-Nutzung und eine 3D-Optik für die Nutzung zum Spielen. Zum Transport dieses Zubehörs wird das Cmoar gleich mit passendem Transportkoffer geliefert.

Das Hauptgehäuse des Cmoar Viewer öffnet sich vorne und kann dann das Smartphone aufnehmen. Geeignet sind praktisch alle Smartphones mit Display-Größen jenseits von 4 Zoll. Als Muster war ein Galaxy Note mit 5,5 Zoll Diagonale eingesetzt. Damit das Smartphone schnell und einfach positioniert werden kann, ist in der Abdeckung ein haftendes Gelpack eingefügt. Über eine Öffnung im Deckel kann theoretisch die Kamera für Augmented Reality Applikationen genutzt werden. Eine andere ermöglicht die dauerhafte Versorgung mit einem Ladekabel.

Da die Bildqualität maßgeblich vom eingesetzten Smartphone abhängt, sparen wir uns hier eine Bewertung. Nur soviel sei dazu gesagt. Smartphones werden nicht mit einer Schwarzbild-Injektion ausgeliefert und es ist fraglich, ob dies softwareseitig so einfach nachzurüsten wird. Bauartbedingt wird es daher zu sehr starken Schmierbildungen kommen, sobald der Kopf bewegt wird. Auch die Präzision der Gyroskope und Beschleunigungssensoren hängen vom Smartphone ab. Das Cmoar selbst trägt keinerlei eigene Elektronik bei. Mit dem Note 2 klappte die Bewegungs-Erkennung ausreichend gut um einen Eindruck zu bekommen.

Die mechanische Ausführung würden wir jetzt nicht als filigran bezeichnen. Mit dem Cmoar hat man schon ein sehr großes Stück Plaste vor dem Kopf. Auch als leicht kann es nicht wirklich eingestuft werden, zumindest nicht mit integriertem Note 2. Das wiegt alleine schon halb so viel, wie ein Oculus Rift DK2. Ein Gewicht zum Käfig mit Optik konnte uns niemand mitteilen, aber wir würden es in etwa mit 400 Gramm bewerten. In Summe macht das etwa 600 Gramm mit etwa 80% Anteil vor dem Kopf. Die Oculus wiegt etwa 500 Gramm mit etwa 350 Gramm vor dem Kopf.

Cmoar wartet derzeit auf eine Freigabe für die Kickstarter-Kampagne und möchte bis dahin nichts zu den Pledge-Stufen verraten.

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